Herzlich Willkommen auf der Website der Gaußschule Braunschweig

fruehjahr blaetter

 Weiterlesen

Dokumentation des Projekts „Was geht, wenn nichts mehr geht“

Im Rahmen der Projektwoche der Gaußschule Braunschweig vom 23. bis 25. Juli 2014,
die unter dem Thema Bewegung stand, haben sich 21 Schülerinnen und Schüler sowie
die Lehrer Frau Paetzoldt und Herr Ossenkopp zu einer Projektgruppe zusammengetan,
die sich den Hürden und Barrieren Behinderter im Alltag widmete. Was geht, wenn nichts
mehr geht, war die Frage, die uns drei Tage lang beschäftigte.

Am ersten Tag waren Betroffene und der Präsident des Behinderten Beirats Braunschweig
bei uns in der Schule, die uns von ihrem Leben mit einer Behinderung, von der
mangelnden gesellschaftlichen Akzeptanz Behinderter und anderen alltäglichen Hürden
berichteten.

Am darauffolgenden Tag machten wir unsere eigenen Erfahrungen mit einer Behinderung:
In Rollstühlen und mit Spezialbrillen, die eine Sehbehinderung simulieren, versuchten die
Schüler in der Braunschweiger Innenstadt ganz alltägliche Aufgaben zu bewältigen. Eine
Gruppe bewegte sich in Rollstühlen über das hügelige Kopfsteinpflaster des Magni-
Viertels, zwei andere sollten Nahrungsmittel bzw. Kleidung bei einem
Lebensmittelgeschäft in den Schlossarkaden und einem Textilgeschäft einkaufen und eine
Gruppe war mit Bussen und Bahnen unterwegs. Erst durch diesen Selbstversuch zeigte
sich, dass Kleinigkeiten, wie das Heraussuchen des passenden Kleingelds oder das
Erreichen der Milchtüte im oberen Kühlregal, zu unüberwindbaren Hürden werden können.

Am dritten und letzten Tag des Projekts tauschten die Schüler ihre Erfahrungen aus und
hielten ihre Ergebnisse in Form von kurzen Texten fest. Eine Auswahl dieser Texte und
illustrierende Fotos des Projekts finden Sie in der beigefügten Dokumentation.